Wer raus zum Wandern, Trekking, Bushcraften, Survival geht, also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Boot unterwegs ist, wünscht sich oft eine Säge um einfach mal Feuerholz einfacher zu sammeln, das Shelter zu bauen oder was auch immer. Da gibt es die diversen Klappsägen oder alternativ eine Handkettensäge.

Klappsäge oder Handkettensäge ?

Jeder kennt die Klappsägen die viele Outdoorer mitnehmen, es gibt sie von verschiedenen Firmen von günstig bis weniger günstig, einfach gearbeitet oder eher edel. Sehr bekannt sind hier z.B. die wohl günstigste, die es oft im LIDL-Markt gibt oder die Modelle vom Silky. Die sägen gut, sind jedoch recht groß im Packmaß und wiegen meist über 200 Gramm.

Eine sehr gute Alternative mit geringerem Gewicht und deutlich kleinerem Packmaß, jedoch besserer Sägeleistung ist eine Handkettensäge. Die Firma Bushstar hat mir deren Modell zum Testen zugeschickt (ich habe es nicht bezahlt). Die Säge kommt in einem schwarzen Täschchen incl. eines kleinen Firesteel. Im Video teste ich die Säge von Bushstar. Wenn ihr den Stamm seht den ich da zersägt habe brauche ich nicht mehr explizit sagen, dass diese Kettensäge deutlich besser und schneller sägt als eine Klappsäge 🙂

 

Handkettensäge – die bessere Outdoorsäge

Die Handkettensäge von Bushstar hat gegenüber einer Klappsäge gleich mehrere Vorteile:

  • Gewicht komplettes Set incl. Feuerstein: 150g (meine nachgewogen 156g)
  • Länge der Sägekette: 63 cm (Sägeblatt der LIDL-Klappsäge: 18 cm)
  • Sehr kleines Packmaß
  • Sägt in beide Richtungen, Klappsägen i.d.R. entweder nur auf Zug oder nur auf Druck, also nur in eine Bewegungsrichtung
  • Kostet incl. Firesteel 19,99 EUR

Verwende ich sie selber ?

Ich selbst bin immer mit Hobo zum Kochen unterwegs. Dazu brauche ich nur ganz kleine Holzstücke, die liegen im Sommer ohnehin am Boden rum oder können im Fichtenwald als die toten kleinen Äste im unteren Bereich von großen Fichten abgebrochen werden. Auf einer reinen Trekking- oder Wandertour würde ich daher im Sommer keine Säge mitnehmen. Für „richtiges“ Lagerfeuer, Shelterbau, etc. (immer nur totes Holz verwenden, nie lebende Bäume !!) definitiv JA.

Ich werde genau diese Säge aber im Winter mitnehmen, wenn Schnee liegt und das kleine Hobofeuerholz eben nur schwer zu finden ist. Dann kann ich mit dieser Säge sehr gut an umgefallene Stämme ran und einige abstehende größere Äste in handlichen Stücken absägen. Diese mit dem Messer spalten und schon kann der Hobo brennen. Für ein Wärmefeuer im kalten Winter ebenfalls nicht verzichtbar !
Handkettensäge mit 33 Zähnen inkl. Gürteltasche und GRATIS FEUERSTARTER von Bushstar

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